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Name: Inga Steinmetz
Geburtstag/ -ort: 4. Januar in Berlin
Wohnort: Berlin
Hobbys: Seit Neuestem koche ich sehr gerne. Generell liebe ich Geschichten in aller Form, sei es als Manga, Buch oder Videospiel
Beruf: selbstständige Illustratorin
Lieblingsmanga: »Berserk« und viele andere mehr
Was ich mag: gutes Essen, interessante Menschen
Was ich nicht mag: Respektlosigkeit, missverstanden zu werden
Wie bist Du auf die Idee zu »Versprich!« gekommen?
Das ist recht schwer zu beantworten, da das Entstehen einer Geschichte bei mir immer ein langer Prozess ist, aber oftmals beginnt es mit dem Bild einer Figur, das ich vor meinem geistigen Auge habe. Danach entspinnt sich eine Idee, ein Thema, über das ich schreiben möchte. Manchmal, weil ich in dem Zusammenhang etwas vermitteln möchte, manchmal aber auch einfach aus Spaß am Setting. Bei »Versprich!« war als allererstes die Figur des Mädchens Schnee in mir und danach das Thema eines noch sehr jungen Liebespaares.
Wann hast Du mit dem Zeichnen begonnen und wann gemerkt, dass es mehr als ein Hobby für Dich ist?
Ich habe schon als kleines Mädchen viel gekritzelt, meist waren es Bildergeschichten, weil ich das spannender fand als nur einzelne Illustrationen. Ich wollte immer »etwas erzählen«. Die ganzen Jahre habe ich mir immer sehr gewünscht, später beruflich in diese Richtung gehen zu können, aber ich hatte nur sehr wenig Hoffnung, dass es jemals klappen würde. Dieser Wunsch war zu diesem Zeitpunkt einfach zu abstrakt. Deshalb habe ich erst mal Abitur gemacht, studiert und gejobbt, aber mich gleichzeitig auch immer wieder bei Verlagen beworben und Aufträge entgegengenommen. Und irgendwann war mir das Glück hold, ich durfte meinen ersten eigenen Manga veröffentlichen. Ich war damals so glücklich und bin es bis heute ohne Einschränkungen.
Hast Du ein paar Tipps für unsere Leserinnen?
Ihr solltet Euch überlegen, welcher Typ Zeichner Ihr seid, ob Ihr nur Illustrationen machen möchtet oder ganze Manga schreiben und zeichnen wollt, da die Ansprüche sehr unterschiedlich sind. Ihr solltet immer sehr selbstkritisch sein, aber nie verzweifeln, wenn mal etwas nicht klappt. Ein Zeichner zu sein ist ein Prozess und erfordert langjährige Übung. Viel wichtiger als sprunghafte Verbesserungen, sind Eure stete Freude am Zeichnen an sich. Es sollte niemals Qual oder Pflicht werden, solange Ihr kein Geld damit verdient. Feilt an Euren Schwächen, aber akzeptiert das leere Blatt als Möglichkeit und nicht als Feind. Betrachter spüren, wenn ein Bild mit viel Liebe und Aufopferung gezeichnet wurde, auch wenn vielleicht mal die Finger zu dick werden oder ein Bein zu kurz. Überprüft Euch auch immer wieder an eigenen älteren Bildern, ob Ihr Eure Fehler von damals ausmerzen konntet. Am wichtigsten ist allerdings der Spaß, ganz klar.
Hast Du eine Lieblings-Mangaka?
Nicht direkt, aber witzigerweise mag ich viele der in DAISUKI laufenden Serien, alle voran Skip Beat. Fruits Basket und Charming Junkie finde ich auch toll!
Möchtest Du den DAISUKI-Leserinnen noch etwas sagen?
Ich war und bin sehr stolz, einen Platz in der DAISUKI bekommen zu haben und freue mich, der DAISUKI- Leserschaft eine Geschichte von mir präsentieren zu dürfen. Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben und hoffe, Ihr lest »Versprich!« sehr aufmerksam und erfreut Euch an den Zeichnungen.
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