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Hattest Du den Roman schon gelesen, bevor Du die Rolle der Bella bekommen
hast?
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Also fühlst Du auch keinen Druck von den Fans oder der Presse?
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Freust Du Dich schon auf die anderen Biss-Filme?
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Denkst Du, es ist schwer für junge erfolgreiche Schauspieler, auf dem Boden zu bleiben?
Ich weiß nicht... vielleicht für manche. Ich denke, ich bin auf dem Boden geblieben. Viele Leute genießen es, über sich zu reden und nutzen diese große Aufmerksamkeit, die sie bekommen. Sie lieben es einfach. Und es ist ja auch wirklich überwältigend. Aber ich bin ich ein Familienmensch. Ich lebe nicht in Hollywood, und L.A. ist ziemlich weitläufig. Ich lebe eher in einer ruhigen Gegend mit meiner Familie. Manchmal bin ich halt unterwegs, um Filme zu drehen oder um Interviews zu geben, aber sonst ist alles ganz normal. Also geht es Dir nicht um Glamour, sondern um die kreative Arbeit? Ja! Die Schauspielerei ist ein Ventil, man kann einfach alles rauslassen. Wenn ich diese Arbeit nicht hätte, würde ich mir etwas anderes suchen, das mir so viel gibt. Und was zum Beispiel? Ich weiß nicht genau, ich schreibe zum Beispiel ein bisschen, aber wirklich nur ganz kleine Sachen, nur für mich selbst. Oder ich mache Fotos... Wirklich, Schauspielerei ist etwas, was für mich über allem steht. Eine Sache aus allen Blickwinkeln zu analysieren und sich hineinzuversetzen. Es ist eine Art und Weise, über das Leben nachzudenken. Schauspielerei hat einfach so viele Aspekte. Was hat sich alles verändert, wenn Du sagst, dass Dir seit dem Erfolg von Twilight neue Türen offen stehen? Ich kann jetzt in Filmen mitspielen, die vielleicht sonst keine Mittel bekommen würden oder um die sich niemand scheren würde. Ich hoffe, dass ich kleinere Projekte jetzt vielleicht schneller vorantreiben kann, sodass sie tatsächlich produziert werden. Was machst Du in Deiner Freizeit um zu relaxen? Ich habe gehört, dass Du gerne surfst, stimmt das? Ah, das ist ein Missverständnis. Ich glaube, ich habe das mal in einem Interview gesagt, als ich ein Kind war. Ich wurde gefragt: "Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?" und habe geantwortet: "Hmm... letzte Woche war ich mit meinem Bruder surfen, das hat Spaß gemacht!" Und schon hieß es, ich sei eine Profisurferin! Also: Nein, ich bin keine Surferin. Ich würde auf einem Surfbrett seekrank werden! Oh, jetzt können wir uns denken, warum Du Angst hast, bei Interviews etwas Falsches zu sagen! Du bist also auch nicht in Robert verliebt?! Nein, nein. Manche Leute wünschen sich das sicher - obwohl, nur manche! Ich höre auch so was wie "Bilde Dir bloß nicht ein, dass Du bessere Chancen bei Robert hättest als irgendjemand von uns!" Also, nein, wir sind gute Freunde, aber nicht mehr! |
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Wie wirst Du Weihnachten verbringen?
Zu Hause! Mit meiner Familie. Ich könnte mir nicht vorstellen, Weihnachten nicht zu Hause zu verbringen. Ich habe gehört, dass es eine Sammelfigur von Dir geben soll! Ja, das ist... toll. Naja, sie sieht überhaupt nicht aus wie ich! Sie sieht eher aus wie eine 32-jährige Frau. Ich weiß nicht, das ist schon merkwürdig. Hast Du Angst, dass in zwanzig Jahren Leute auf Dich zukommen und immer noch sagen: Hey, Du bist doch das Mädchen aus dem Twilight-Film! Das wäre doch toll! Daran ist doch nichts schlimm, wenn sich die Leute in zwanzig Jahren immer noch an mich erinnern. Solange sie nicht auf mich zukommen und grummeln: "Hey, du warst doch in diesem Twilight-Film? Das war ja peinlich!" Ich fände es super, wenn Leute sagen würden: "Das war eine tolle Sache damals!" Denn das ist es schließlich auch: Mein erster großer Film! In einer Pressemitteilung habe ich gelesen, dass Du in deinem ersten Film eine 12-jährige Kettenraucherin dargestellt hast. Oh, das ist lustig. Ich war 9 Jahre alt. In dem Film verstecken meine Freundin und ich uns, um heimlich unsere erste Zigarette zu rauchen, was aber auch nicht so richtig klappt. Also nein, der Charakter war keine Kettenraucherin. Wie hast Du reagiert, als Du Dich zum ersten Mal auf der Leinwand gesehen hast? Damit konnte ich überhaupt nicht umgehen! Ich war ja erst 9 Jahre alt, und alles schien so willkürlich. Als hätte man mich gefragt "Kristen, würdest Du gerne Schauspielerin werden?" und ich hätte geantwortet: "Naja, ja klar, warum nicht?" Ich habe mir irgendwie nicht so viele Gedanken gemacht. Heute starre ich auf die Leinwand und beobachte jede meiner Bewegungen ganz genau und denke mir oft (ironisch): "Super gemacht, Mädchen, ganz toll..." Früher wollte ich mir meine Filme gar nicht erst anschauen. Mittlerweile geht das also schon, aber ich bin immer noch ziemlich streng zu mir. Wenn man so viel Arbeit in etwas steckt, möchte man aber natürlich auch das Resultat sehen! Hast Du die Stunts selbst gemacht oder ist da eine Stuntfrau eingesprungen? Ja, wir haben alles selbst gemacht. Ich glaube, wir konnten uns nur für einen Tag einen Greenscreen leisten. Also, alles womit wir im Film zu tun hatten, war auch wirklich da. Wir waren auf den Bäumen und sind wirklich an ihnen hochgeklettert. Bei der Kampfszene musste ich durch Glas fallen und gegen einen Pfeiler knallen, das war alles echt. Es hat wirklich Spaß gemacht! Danke für das Interview, Kristen! Alles, alles Gute für Deine Zukunft! |