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Daisuki

Final Fantasy XIII-2 - Das Interview

Wir präsentieren Euch stolz das große Interview mit den Experten von Final Fantasy XIII – 2! Produzent Yoshinori Kitase und Entwickler Motomu Toriyama haben einiges über die Hintergründe des Spiels zu erzählen. Übrigens das Game kommt am 3. Februar in die Läden und ist spielbar auf PlayStation 3 und Xbox 360! Lest hier das Interview um Euch auf den neuen Teil der fantastischen Saga einzustellen!

Tokyo und Final Fantasy

Das Märchen geht weiter!

Läuft man in Tokio durch den Stadtteil Shibuya, dann kommen einem die Leute dort irgendwie bekannt vor: Beispielsweise kann man dort häufig Frauen sehen, die eine ähnliche Frisur wie Serah tragen. Gibt es da eine Verbindung? Beeinflusst Shibuya Final Fantasy, oder beeinflusst das Designs von Tetsuya Nomura die reale Welt?

Yoshinori Kitase: Unser Charakter-Designer Tetsuya Nomura lebt am Puls der Zeit und hat zudem ein gutes Gespür dafür, was auf den Straßen Tokios gerade angesagt ist. Aber eigentlich geht es ja in Final Fantasy nicht darum, die aktuelle Mode zu reflektieren. Andererseits finden wir es sehr interessant, solche Moden, gerade wenn sie recht kurzlebig sind, in der zeitlosen Welt unserer Spiele aufzugreifen.

Teilweise fühlt sich die Atmosphäre von Final Fantasy XIII-2 komplett anders an als in Final Fantasy XIII – ist das beabsichtigt?

Motomu Toriyama: Die Charaktere in Final Fantasy XIII wurden von ihrer Umwelt als Staatsfeinde wahrgenommen und sind daher einen großen Teil ihres Abenteuers auf der Flucht. Das machte das Spiel sehr dynamisch und schnell. In Final Fantasy XIII-2 hingegen wird der Spieler wieder die Möglichkeit haben, seine Umwelt in aller Ruhe zu erforschen. Er kann sich die Zeit selbst einteilen, aktiv Nebenmissionen annehmen und hat viel größere Entscheidungs- und Bewegungs-Freiheit. Daher fühlt sich das neue Abenteuer weniger hektisch an. Was wir an Final Fantasy XIII-2 sehr schätzen, ist die Möglichkeit, das Spiel sehr individuell zu erleben. Wer möchte kann den Titel genauso schnell spielen wie den Vorgänger, und in direkter Linie auf das Finale zuzusteuern. Oder er nimmt jeden Ort und jede Zeit genauer unter die Lupe. Dadurch verändert natürlich auch für jeden Spieler die Art und Weise, wie er das Abenteuer erlebt.

 

Große Freiheit

Schmacht!

Final Fantasy XIII-2 bietet sehr viel Bewegungsfreiheit. Nicht nur bei der Reihenfolge, in der man verschiedene Orte besuchen möchte, sondern auch in den Dialogen. Wie kommt das?

Final Fantasy XIII war sehr Handlungslastig, was manche Spieler als linear empfunden haben. Viele vermissten die große Freiheit, die frühere Final Fantasy-Episoden boten. Bei Final Fantasy XIII-2 steht jetzt wieder das eigentliche Spiel im Vordergrund und wir geben dem Spieler mehr Kontrolle über die Handlung. Er soll mehr Freiheiten haben und auch eigene Entscheidungen treffen. Uns ist es wichtig, dass Spieler sich in die Spielwelt hineinversetzen können, und sich so selbst in die Geschichte einbringen. Daher geben wir allen Spielern die Möglichkeit, sich mit eigenen Antworten und Reaktionen in handlungsrelevanten Dialogen einzubringen. Er soll selbst mit den Figuren interagieren und so die Möglichkeit erhalten, in Gesprächen den Geheimnissen des Spiels auf die Spur zu kommen. Wir gehen sogar noch etwas weiter: Der Spieler kann nicht nur über den Ausgang einzelner Dialoge entscheiden, er trifft auch Entscheidung über die eigene Geschichte, die er erlebt. Schon relativ früh im Spiel kann der Spieler so an verschiedene Orte und in verschiedene Zeiten reisen und erlebt so eine ganz individuelle Geschichte.

Haben Sie sich bei der Arbeit an Final Fantasy XIII-2 mit ihren neuen Kollegen im Westen ausgetauscht? Zu den zahlreichen Square Enix-Entwicklern gehören ja mittlerweile einige der besten Studios Europas sowie der USA.

Yoshinori Kitase: Wir haben mit der Arbeit an Final Fantasy XIII-2 begonnen, nachdem Final Fantasy XIII fertiggestellt war. In nachhinein betrachtet gab es eigentlich nur einen Faktor bei der Entwicklung von Final Fantasy XIII, den wir verbessern wollten: Wir haben zu lange gebraucht. Das soll und wird uns bei Final Fantasy XIII-2 nicht passieren. Aus diesem Grund haben wir Kontakte zu den westlichen Studios, wie beispielsweise den Entwicklerteams von Eidos geknüpft. Diese haben uns verschiedene Dinge näher gebracht, unter anderem ein Verfahren das sich „Greenlight Process" nennt und uns von großem Nutzen war. Inzwischen ist Square Enix ein riesiger Konzern mit vielen Studios. Aus diesem Grund konnten wir uns von unseren westlichen Kollegen Inspirationen und Anregungen holen. Dieser internationale Austausch von Wissen und Ideen war für uns ein sehr guter und auch außerdem sehr gesunder Prozess.

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